25.1.12
Ein Opfer für die Wissenschaft
18.1.12
Die Natur und der Naturschutz
Gleich vorneweg: Naturschutz ist wichtig. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber manchmal habe ich so das Gefühl, dass man sich nur einen „grünen Mantel“ umhängen braucht, um seine Ideen zu verwirklichen.
Ich wohne hier sozusagen im Naherholungsgebiet der Stadt. Als meine Eltern damals Anfang der 80er Jahr hier herzogen, war der Wald noch relativ im Urzustand. Nur unsere Gärten und Baumschulflächen waren wegen des Wildverbisses eingezäunt. Und Wild gab es hier genug. Die Rehe konnte man vom Schlafstubenfenster aus beobachten.
Da bleibt mir als Abschluss nur ein Gedicht:
7.1.12
50 Prozent sind auch nur eine halbe Chance
So habe ich denn meinen Frieden mit ihrer Entscheidung sich fortpflanzen zu wollen, gemacht und habe sie brüten lassen. Auf 5 Plasteeiern und einen einzigem echten Ei. Sollte sie doch sehen, was sie davon hat. Zumindest war mein Hintergedanke das bei einem Ei die Chance, dass es wieder ein Huhn wird, bei 50 Prozent lag. Einen Hahn wollte ich nämlich auf keinen Fall. Zwei Hähne auf einem Hof sind eine Katastrophe. Nur Zank und Streit und Stress ohne Ende. Die alten Machos schaffen es nämlich nicht, sich gütig zu einigen. Und überhaupt – ich wollte doch für meinen lieben Julio keine Konkurrenz heranzüchten.
Aber es kam, wie es kommen musste. Das Küken schlüpfte. Die Glucke hat es gut verteidigt und auch groß bekommen. Und es wuchs und gedieh prächtig. Irgendwann bin ich stutzig geworden, denn es wuchs und wuchs. Und vor einiger Zeit musste ich dann der bitteren Wahrheit ins Auge sehen. Mein Küki, auf das ich so stolz gewesen war, ist ein Hahn.
Inzwischen hat der Stress auf dem Hühnerhof schon angefangen. Noch hält es sich in Grenzen – aber Küki, der jetzt Heinrich heißt, weil eigentlich alle unsere Hähne so heißen, außer Julio – aber das ist eine andere Geschichte, wächst immer noch. Ich habe schon beim Tierarzt Bescheid gesagt, auf facebook gepostet und einen Aushang am real gemacht. Küki braucht unbedingt ein neues Zuhause, bevor die Sache eskaliert. Ich hoffe es findet sich bald eine Lösung. Und für mich hat es sich mal wieder bewahrheitet: 50 Prozent sind auch nur eine halbe Chance.
27.12.11
Die Ruhe nach dem Sturm
21.12.11
Blautanne oder Blaufichte?
Es gibt allerdings eine Tanne die bläuliche Nadel hat. Das ist die Nobiles. Aber von diesem Baum sind schon die einzelnen Zweige so teuer, dass man für einen ganzen Weihnachtsbaum geradezu horrende Preise nehmen müsste. Die Nobiles heißt mit Familiennamen Abies. Abies bedeutet Tanne. Also hat sie denselben Namen wie die allseits beliebte Nordmanntanne. Die heißt nämlich vollständig: Abies nordmanniana.
20.12.11
Super mit dem Supermarkt
Nicht nur das mal wieder alles aus verkaufspsychologischen Gründen umgeräumt wurde und ich nichts mehr finde ärgert mich. Vielleicht liegt es an mir, weil ich so einen komischen Geschmack habe, aber irgendwie verschwindet immer das, was ich kaufen, möchte so langsam aus dem Sortiment.
Da ist die Sache mit den Glasflaschen. Versucht doch mal Wasser oder Saft zu kaufen, der nicht in den ollen Plasteflaschen verkauft wird. Das ist ein ganz schöner Akt der Sucherei. In besagten Supermarkt gibt es kaum noch Getränke in Glasflaschen. Dabei sollte man schon darauf achten, woraus man trinkt:
http://www.swr.de/blog/umweltblog/2009/03/12/hormonwasser-aus-plasteflaschen/
Und dann ist mir noch was aufgestoßen:Ich bin ja seit Jahren Vegetarier. Das ist aber noch lange kein Grund meiner Familie das Fleischessen zu verbieten. Also koche ich für meine Leute immer ganz normal. Wenn es mal schnell gehen soll, dann gibt es Lasagne. Natürlich selbst gemacht. Und dazu nehme ich Gehacktes. Also habe ich mir welches gekauft. Genau genommen war es abgepackter Hackepeter. Der sah von außen wirklich gut aus, richtig frisch und rosig. Und als ich ihn zu Hause verarbeiten wollte, da habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mein Paket sozusagen aus zwei Teilen bestand. Außen sah alles wie beschrieben aus. Nur war der Kern des Ganzen richtig grau und wirkte wirklich nicht mehr frisch. Es sah aus, als hätte man alte Ware genommen und dann die Frische rundherum gepackt. Das also zum Thema Frischegarantie.
16.12.11
http://garten2null.de/2011/12/13/weihnachtsgeschenktips-fuer-gartenfreunde/
Bücher sind immer ein schönes Geschenk - so finde ich jedenfalls. Aber wer schon jede Menge davon hat, der ärgert sich natürlich, wenn er ein Exemplar noch einmal geschenkt bekommt. Ich habe in der letzten Zeit einige der doppelten oder nicht ganz so geliebten Bücher, per eBay versucht an den Mann oder die Frau zu bringen. Das ist nicht immer ganz einfach. Wenn ich schreibe ein Buch ist gut erhalten, dann ist es trotzdem immer noch ein gebrauchtes Buch. Und wer ein solches Teil für 1 Euro kauft, der kann doch nicht ein unbenutztes Stück Literatur erwarten. Vor allem wenn daneben noch neue Exemplare für mehr als 15 Euro angeboten werden. Mir ist schon mehr als einmal passiert, dass mir jemand geschrieben hat, dass er das Buch ja eigentlich verschenken wollte. Nun man sollte Geschenke nicht unbedingt am Geldwert messen, aber ich wundere mich schon etwas. Aber trotzdem. Ich finde Bücher haben es verdient ein zuhause zu finden wo man sie schätzt. Darum werde ich auch weiterhin versuchen für meine aussortierten Stücke eine neue Heimat zu finden. Schließlich hat meine Oma immer gesagt: "für jeden Topf findet sich ein Deckel"
23.10.11
Engültiger Sommerabschied
Die Dahlien retten
Der Frost hat zugeschlagen. Die Dahlien standen schwarz und vorwurfsvoll im Garten. Da half auch kein Schönreden. Ihre Zeit war gekommen. Früher habe ich sie immer regelmäßig vergessen und musste mir im Frühjahr neue kauen, weil alle Knollen erfroren waren. Seit ich mir aber einmal Dahlien aus Blütensamen selbst vermehrt habe, vergesse ich sie nicht mehr. Ich grabe sie aus und lagere sie im Keller ein. Als Dank dafür werden sie immer mehr. Und ich stehe dann im Frühjahr da und frage mich: Wohin damit? Aber obwohl mir diese Tatsache sehr bewusst ist, konnte ich doch nicht umhin mir bei der diesjährigen Pflanzentauschbörse eine neue Blütenfarbe einzuhandeln. Selber Schuld kann ich mir im nächsten Jahr dann bei Platzproblemen unter die Nase reiben.
Gartenmöbel rein
Es ist so wie es ist. In diesem Jahr werde ich sicher nicht mehr draußen sitzen und lesen. Auch zum Teetrinken in der Sonne ist es wohl heure zu spät. Also sammle ich nach und nach alle im Garten verstreuten Möbel ein und bringe sie in den Schuppen. Der müsste auch mal wieder aufgeräumt werden. Einigens Werkzeug müsste repariert werden, die Scheren gepflegt, die Handschuhe sortiert oder die Blumentöpfe durchgesehen werden. Arbeit gibt es noch genug – auch wenn die Gartensaison sich offiziell dem Ende nähert.
Ernten, ernten, ernten
Während im Gurkengewächshaus (naja es ist wohl eher ein Gurkenzelt) noch in den letzten Zügen „gegurkt“ wird, sieht es draußen schon etwas traurig aus. Also da habe ich mal lieber alles in Sicherheit gebracht, was auf niedrige Temperaturen empfindlich reagiert.
Die Kürbisse dienen inzwischen zur Dekoration. Die Tomaten liegen im dunklen Küchenschank zum nachreifen. Die Zuchinis halten alle, bis auf eine schon im Gefrierschrank Winterschlaf. Nur die Möhren und der Rettich halten noch draußen aus. Der Kohl ist wieder mal nichts Richtiges geworden und ich lasse ihn zur Freude meiner Hühner stehen. Die letzten Trauben habe ich einfach vom Stock gegessen und die Apfelernte war auch nicht berauschend, da haben wir die meisten einfach so zum Essen abgepflückt. Tja, das Gartenjahr bietet nicht mehr so viel Neues. Rukola ist noch in Massen vorhanden. Die meisten Kräuter sind noch gut zu verwenden. Aber so zum Naschend durch den Garten laufen – da fehlt es doch schon an sehr vielen Leckereien.