24.6.13

Die Sache mit dem Bambus



Je Wärmer es draußen wird, desto weniger Zeit verbringt man im Haus. Darunter leidet vor allem die Kommunikation mit dem Computer. Nicht das der sich beschweren würde. Ich glaube dem ist das ziemlich, egal wie viel Zeit ich an ihm verbringe. Aber wenn man einen Block betreibt, dann sollte man vielleicht auch ab und zu mal etwas hineinschreiben. Und eigentlich gibt es jede Menge zu berichten: Über gut oder schlecht aufgegangene Saaten, über Schneckeninvasionen und Waschbärenüberfälle, über Enteneltern, die keine Küken aufziehen konnten, über meine Lieblingsrose Leonardo und, und, und ..... und über die Sache mit dem Bambus.

Die Sache mit dem Bambus ist wirklich komisch. Den ersten Bambus, den ich mir gekauft hatte, habe ich sorgfältig in ein nach unten offenes Gefäß gesetzt, damit er keine Wurzelausläufer bilden kann und nicht durch den Garten wandert. Leider habe ich sein Schild verbummelt und bin mir nicht mehr ganz so sicher, um welche Sorte Bambus es sich bei ihm handelt. Ich kann mich aber noch genau erinnern, dass darauf stand, dass er sich per Ausläufer vermehrt. Darum habe ich ihn ja auch mit einer Wurzelsperre gesichert. Obwohl sein Topf nach unten wie schon beschrieben offen war, gefiel ihm das alles gar nicht. Anstelle einer kräftigen schönen Pflanze hatte ich ein etwas kümmerliches Gras im Garten stehen.

Das konnte ich mir irgendwann nicht mehr ansehen und ich dachte mir: Was Solls. Also habe ich ihn ausgegraben und ohne Wurzelsperre eingesetzt. Danach sah er etwas besser aus, machte aber keine Anstalten sich zu vermehren oder auch beeindruckend zu wachsen. Dafür fing er an zu blühen. Eigentlich heißt es ja, der Bambus blüht überall auf der Welt zur gleichen Zeit. Ich habe das ganze Internet durchwühlt, aber mein Freund schien im Alleingang zu agieren. Ich habe voller Sorge die Blüten abgeschnitten und gehofft, dass er durchhält. Hat er gemacht. Und seither blüht er jedes Jahr im Sommer. Meine Familie reagiert schon gar nicht mehr, wenn ich mit sorgenvoller Stimme verkünde: Der Bambus blüht! Als Antwort bekomme ich höchstens ein: Na und – macht er doch immer.

So habe ich mir im letzten Jahr ein neues Bambus-Exemplar gekauft. Diesmal habe ich darauf geachtet, dass es sich von Haus aus nicht ausbreitet und ich von Anfang an keine Vorsichtsmaßnahmen treffen musste. Den neuen Bambus habe ich unweit vom vorhandenen Exemplar eingepflanzt. Sie können sich sozusagen sehen. Das hatte eine komische Wirkung auf den Alteingesessenen. Der fing auf einmal an, wie wild zu wachsen. Besonders groß ist er immer noch nicht, aber mindestens doppelt so hoch wie im vergangenen Jahr.

Bambus Nummer 2 überraschte mich im Frühjahr mit vielen neuen Trieben, die er quer im Beet verstreute. Die tauchen inzwischen manchmal schon 3 Meter von der Mutterpflanze entfernt auf. Ich bin erstaunt, wie schnell sie wachsen. Immerhin überragen sie den vorjährigen Horst schon nahezu um das Dreifache. Wahrscheinlich werde ich mir nach dem Urlaub einen Panda zulegen können. Immerhin habe ich vorsichtig probiert ob auch Hasen und Meerschweine so eine Nahrung vertragen. Der Bambus schien ihnen echt zu schmecken. Aber eigentlich war das alles nicht so gedacht, schließlich sollte sich dieser Bambus laut seiner Beschreibung nicht unkontrolliert ausbreiten. 

Ach ... Ehe ich es vergesse: Nummer 1 blüht mal wieder.

15.3.13

Virtueller Garten

Soziale Netzwerke sind toll. Man bekommt die tollsten Ideen. Naj - auf alle Fälle solche, auf die man von allein nicht gekommen wäre.
Wie ich so die Neuigkeiten bei Xing durchforste finde ich einen Beitrag, der mir so richtig meinen Winterblues vertreibt.
Wir haben März und draußen sind minus 3 Grad, die sich wie minus 15 anfühlen. Dazu wabert meist noch Nebel herum. Also nicht gerade das Wetter, was für gute Stimmung sorgt. 

Da kam mir die Auffordeung fürs virtuelle Blumenpflanzen gerade recht. Dazu muss man nur auf

http://www.procreo.jp/labo/flower_garden.swf

gehen und mit der rechten Maustaste kräftig klicken.

Das Ergebnis könnet dann so aussehen:


Na da habe ich doch gleich gute Laune bekommen.
Danke an Jörg Krüger!!!

Der hat auch gleich noch ein weiteres Trostpflaster auf  Lager:

http://dingefinder.blogspot.de/2013/03/ein-gruner-marz.html


Na dann ist ja alles in Butter, ich koch mir einen Tee, mache eine Qi Gong Übung zum Thema Frühling und warte in aller Ruhe ab, was passiert.




20.2.13

Qi Gong am vergangenen Wochenende

Das vergangene Wochenende stand mal wieder ganz im Zeichen von Qi Gong.
Und weil es für mich so schön war, hier noch eine Info für alle, die noch zweifeln:

http://qigong-gesellschaft.de/qigong-und-lebensqualit-t-wissenschaftliche-studie-taiwan

Außerdem gab es im aktuellen Newsletter der Deutschen Qi Gong Gesellschaft zwei Rezepte aus der Fünf-Elemente-Küche, die man wirklich nachkochen kann:

http://qigong-gesellschaft.de/rezepte-gem-f-nf-elemente-k-che

14.2.13

Kommt ein Vöglein geflogen

Naja - ein Vöglein ist es vielleicht nicht gerade. Aber wohl ein Mail-lein. Mit folgendem Inhalt:

Guten Tag, wir haben bemerkt, dass Ihre Internetseite in Google nicht gut sichtbar ist. Das kann zur Folge haben, dass Ihre Kunden Sie nicht auffinden können. Falls Sie das ändern möchten, bieten wir Ihnen die Optimierung Ihrer Webseite an.
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http://www.seoweb-suchmaschinenoptimierung.net


Ich bin ja immer bestrebt, mein Marketing für meine unterschiedlichen Aktivitäten zu puschen, aber das finde ich nun doch etwas doof.

So versuche ich zu antworten:

Hallo!
Wer bin ich denn? Und auf welche Website beziehen Sie sich?Bevor Sie mir Ihre Dienste anbieten, sollten Sie vielleicht Ihre Hausaufgaben machen.

Leider geht die Mail gar nicht raus. Mein System weigert sich, sie zu verschicken. Ist ja komisch.

Genau so komisch wie die Firma:
SeoWeb
Überseering 25
22297 Hamburg
Deutschland

Auf deren Seite wird nähmlich eindeutig gegen die Impressumspflicht verstoßen:

Zitat: Wikipedia

Informationspflichten nach dem Telemediengesetz

§ 5 TMG legt die folgenden allgemeinen Informationspflichten fest:
(1) Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten:
  1. den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen sind, bei juristischen Personen zusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und, sofern Angaben über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden Einlagen,
  2. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post,

Ich wühle mich dann noch ein bisschen durchs Internet und finde diesen interessanten Beitrag:

http://spam.tamagothi.de/kategorie/seo/

Na wenigstens tröstet es mich, dass ich nicht alleine solche blöde Post bekomme.

 

13.2.13

Die Kunst des Weglassens

Weil wir uns neulich im Freundinnenkreis über den dicken Wälzer "Weltall, Erde, Mensch" unterhalten haben, habe ich mich per Internet auf die Suche nach dem Zeichner der tollen Bilder gemacht.

Eines der ersten Angebote der Suchmaschinen war natürlich Wikipedia. Eigentlich schätze ich die freie Enzyklopädie sehr. Aber hier war ich dann doch erstaunt: Kein Wort vom tschechischen Zeichner. Nur darüber, was alles zum Thema Sozialismus drin stand. Da hat doch wohl jemand eine nicht ganz wertungsfreie Meinung abgegeben und das "Schöne" und "Gute" mal glatt unter den Tisch fallen lassen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich total sauer war, weil mein Jahrgang als Erstes das blöde Buch "Der Sozialismus deine Welt" zur Jugendweihe bekommen hat. Ich wollte immer ein eigenes "Weltall, Erde, Mensch" und mir nicht nur das von Anderen ansehen. Wahrscheinlich habe ich die Hoffnung gehegt, dass in meinem Exemplar noch mehr Bilder von Zdeněk Burian wären.

Aber es sollte ja anders kommen.

Immerhin konnte ich mir nicht verkneifen, zum Wikipedia-Eintrag folgende Diskussion hinzuzufügen:

In diesem Artikel wurde total vergessen, dass die tollen Zeichnungen von Zdeněk Burian den eigentlichen Reiz des Buches ausmachen. Die "Geschichten" hat sich kaum jemand durchgelesen - aber alle, mit denen ich gesprochen habe, die liebten diese doppelseitigen Darstellungen. Mochte das Buch auch nur so von Sozialismus triefen.. der eigentliche Grund es immer mal wieder in die Hand zu nehmen waren die Bilder von Zdeněk Burian (über den es bei Wikipedia auch einen Artikel gibt)

Und hier gibt es noch einige Links - falls sich jemand nicht erinnern kann oder keinen blassen Schimmer hat, worum es geht:

http://www.zdenekburian.com/index.htm

http://www.zdenekburian.com/ilustrace1.htm

http://www.j-verne.de/verne_burian.html





18.1.13

Schlechte Beispiele machen Schule und unfeine Spitznamen bleiben auf ewig



Das der Kater Jack es innerhalb kurzer Zeit geschafft hat sich nicht nur in unser Herz sondern auch in unser Haus einzuschleichen hatte ich ja schon berichtet. Mittlerweile ist es dem nächsten Kater auch gelungen. Der hört auf den etwas unfeinen Namen Scheißer. Alle Versuche ihn umzubenennen schlugen übrigens fehl. Irgendwann wurde er doch immer wieder so genannt.

Dabei sind die Zeiten in denen er diese Bezeichnung verpasst bekommen hat, schon längst vorbei. Wir haben ihn als kleines Katerchen mit Dauerdurchfall in unserem Hühnerstall gefunden. Jemand hatte ihn wohl im Wald entsorgt und er war auf der Suche nach einer Unterkunft und etwas zu fressen bei uns gelandet. Es hat Wochen gedauert bis er seinen Durchfall los war. Eigentlich erst als er in eine Schüssel mit Altöl gefallen war. Die anschließende Säuberungsaktion beim Tierarzt hat endlich den erwünschten Erfolg gebracht. Aber der Spitzname ist geblieben und sein Talent als Pechvogel. Wenn irgendwo etwas umfällt oder man etwas ausschüttet – garantiert trifft es ihn. Ich traue mich gar nicht mehr im Garten mit einer Hacke oder ähnlich „gefährlichen“ Werkzeugen zu arbeiten, wenn er in der Nähe ist. Es ist einfach zu gefährlich. Weil er aber so echt verschmust ist, hat er inzwischen auch einen Ruf als echte Produktionsbremse weg.

Seine Anhänglichkeit kultiviert er inzwischen so sehr, dass er sogar nachts mit dem Hund das Lager teilt. Wie schon erwähnt: im Haus.

Selbst die scheue Minkel, die zwei Jahre überlegen musste, ob sie mir trauen kann, marschiert inzwischen auf der Suche nach Wärme und Futter ins Haus. Noch bleibt sie nicht allzu lang. Aber ich befürchte, das wird auch noch anders. Ich hoffe es wird bald wärmer und ich kann die Pelzträger mit gutem Gewissen vor die Tür setzen. 

Myrkel und Jack

13.1.13

Von Hobbithäusern und Kerbelrübchen


Weil sich meine Freundin in Berlin eigentlich nach romantischem Landleben sehnt, bekomme ich immer jede Menge Input zu diesem Thema. Sicher, ich bin eigentlich ganz nah dran, aber meist schmort man so im eigenen Saft, dass man über das tägliche Einerlei oft vergisst, mal über den Tellerrand zu schauen.

Da wäre erst einmal ein ganz tolles Bauvorhaben. Als alter „Herr der Ringe“-Fan fand ich diese Seiten natürlich total stark: www.simondale.net.

Dazu kommt natürlich noch eine weitere Bauanleitung für ähnliche Gebäude: http://youtu.be/KByX6XLTLy8.
Und wenn ich ehrlich bin, wäre so ein Projekt einmal eine Überlegung wert.

Unser nächster Diskurs drehte sich um Kerbelrübchen. Zugegeben, davon hatte ich auch noch nichts gehört. Zum Glück gibt es ja Wikipedia, die die Kerbelrübe als Knolliger Kälberkropf führt: http://de.wikipedia.org/wiki/Knolliger_K%C3%A4lberkropf.

Natürlich bekam ich auch gleich noch ein Paket von VERN mit selbigen Knollen.
Zu meinem Entzücken stellte ich fest, dass einige davon zu treiben beginnen. Während die meisten der Kerbelrübchen in Topf und Pfanne wanderten, habe ich mir einige Exemplare aufgehoben, die ich in einem Blumentopf mit Erde zu überwintern versuche. Mal sehen, ob es klappt.Die Rübchen selber sind unglaublich zart. Man kann sie roh essen, kochen oder in der Pfanne braten. Ich habe alle drei Varianten versucht und war ganz angetan von ihrem Geschmack. Mich erinnern sie etwas an Möhren, sie sind aber entschieden süßer. 

28.11.12

Einfach mal auf den Körper hören



Da hat mich doch glatt der Gripp erwischt. Naja, so eine richtige Grippe ist es ja nicht, aber eine satte Erkältung. Und das gerade zu der Zeit, als mein Umfeld andauernd zu mir sagte: „Du siehst aber schlecht aus. Arbeitest du zu viel?“ Das sind Sätze, die frau so gerne hören mag!

Aber wenn ich ehrlich bin, freiwillig hätte ich nicht einen Gang herunter geschaltet. Mein Körper wusste es halt man wieder besser. Nun blieb mir nichts anderes übrig, als auf ihn zu hören. Mit Halsschmerzen, laufender Nase und ständigen Nies-Attacken ist man nirgendwo gern gesehen. Also alle Termine so weit wie möglich abgesagt und ab ins Bett. Und weil ich gemerkt habe, dass die Bewegung an frischer Luft mir wirklich gut tut, ging es ausgeschlafen in den Wald. Da freut sich nicht nur der Mensch, sondern auch der Hund. Zusammen mit dem Super-Zauber-Hustensaft meiner Lieblingskräuterfrau komme ich bestimmt ganz schnell wieder auf die Beine.

Und für alle, die finden, dass ich nicht gut aussehe, werde ich noch mal tief in die Trickkiste greifen und mir mit selbst gemachter Kosmetik so einen richtig frischen Touch verschaffen. Darüber kann ich auch gleich bei Experto.de berichten. 



Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Die Blätter sind fast alle von den Bäumen gefallen, Schnee ist noch nicht in Sicht. Beim Sapzierengehen fällt mir ein Gedicht von Christian Friedrich Hebbel ein. Noch passt es:


Dies ist ein Herbsttag ...

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.
O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was von dem milden Strahl der Sonne fällt.





16.11.12

Novembergedanken

Auf meiner Seite www.cornus.de veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen kluge Sprüche und Zitate.
Der aktuelle Beitrag zum Thema lautet:
Fürchte dich nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, fürchte dich nur vor dem Stehenbleiben.
Das fällt unter die Rubrik Chinesische Weisheit.
Im Moment fürchte ich mich ganz und gar nicht vor dem langsamen Vorwärtsgehen, sondern eher vor dem ständigen Rennen. Keine Ahnung, wie es passieren könnte, aber im Moment dreht sich das Rad des Lebens viel zu schnell. Zum Glück kann ich mir ab und zu mal eine Auszeit nehmen und darum genieße ich meine Ausbildung bei der Deutschen Qi Gong Gesellschaft in Berlin so.

Ich kann aus eigener Erfahrung allen, die sich gehetzt, gestresst oder ab und zu mal überfordert fühlen, raten, dass sie sich mit Qi Gong oder Tai Chi beschäftigen sollen. Gerade in der dunklen Jahreszeit können die Übungen zu einer Quelle der Entspannung und der Kraft werden.

Am Besten kann man natürlich in der freien Natur üben. Aber leider haben nicht alle so eine tolle Wiese zur Verfügung.

Quelle: Verena N.  / pixelio.de

Meine Wiese ist nicht ganz so groß, aber mindestens genau so schön. Und ich habe sie noch nie so richtig fotografiert - fällt mir jetzt auf.

Ich bin zwar im aktuellen Jahr nicht stehen geblieben, aber eigentlich habe ich eine ganze Menge von dem, was ich machen wollte liegen gelassen. Ist es jetzt langsam an der Zeit die To-Do-Liste für das Jahr 2013 zu schreiben?


19.10.12

Neues im Netz

Ich muss immer mal wieder was Neues ausprobieren.
Manchmal sind es Omas Hausmittel oder Opas Gartentipps.
Und ab und zu mal was "Modernes".
Dazu gehört derzeit auch ein angesagter Trend, bei dem es um Ernährung geht:

Die grünste Power-Seite im Netz? Testen Sie selbst: www.gruenesmoothies.org. Die kostenlose GRATIS-Seite mit allen Infos, Rezepten, Tipps und Tricks zum Trend-Drink Grüne Smoothies.

Das ist die Seite für alle, die einen funktionstüchtigen Mixer besitzen!

Und wer sich erst mal gar nichts darunter vorstellen kann:

Smooth kommt aus dem Englischen (woher denn sonst) und bedeutet so viel wie fein, gleichmäßig oder cremig. Im Fachjargon ist das der Ausdruck für Ganzfruchtgetränke. Die wiederum sind Säfte aus der ganzen Frucht (oder dem Gemüse). Das wird sozusagen mit Stumpf und Stil verarbeitet. Oder besser mit Kernen und Schale. Das bedeutet: Die Vitamine bleiben drin. Und da man seinen ganz persönlichen Lieblingssmoothie immer frisch zubereitet (Rezepte gibt es halt bei www.gruenesmoothies.org) sind die nicht nur lecker, sondern auch gesund.
Na wenn das nix (mix) ist?

7.9.12

Von Federn und Vögeln

Bei meinen Spaziergängen mit dem Hund halte ich nicht zuletzt wegen neuer Ideen für meinen Shop die Augen auf. Ich kenne zwar fast alle Säugetiere, die bei uns im Wald leben und viele der Pflanzen rund um meine Wege, aber mit den heimischen Vögeln tue ich mich doch etwas schwer.

Amsel, Drossel und so weiter sind natürlich kein Problem. Aber die Raubvögel auseinanderzuhalten ist nicht so mein Ding. O.K. an die Tür vom Hühnerhaus habe ich ein Plakat mit den Flugbildern der gefiederten Räuber gepinnt. Schließlich versuche ich zu unterscheiden, wen ich denn davon unten beschimpfe, damit er meine Hühner zufrieden lässt.

Aber die Feder, die ich auf meinen Spaziergängen so finde, die kann ich nicht immer zuordnen. Zum Glück gibt es ja im Internet für (fast) alles eine Lösung. Am besten gefallen mir die Seiten http://www.federbestimmung.de/ und http://www.vogelfedern.de/. Richtig schöne Ansichten findet man auch bei http://www.brodowski-fotografie.de.

Vielleicht sind bei mir noch nicht Hopfen und Malz verloren und ich lerne die Unterschiede doch noch.

Die Fundstücke der letzten drei Wochen.

27.8.12

Kiefern

Kiefer Die Zeit vom 24.08. bis 02.09. wird im keltischen Baumhoroskop der Kiefer zugeordnet.

Wer sich dafür interessiert, der findet im Shop Senlin das entsprechende Horoskop dafür.

Aber auch sonst ist die Kiefer ein toller Baum, den ich sehr mag. Selbst als Weihnachtsbaum finde ich sie super, obwohl ich da immer allein gegen meine Familie stehe und mich kaum durchsetzen kann.

Aber was gibt es denn sonst so über die Kiefer zu berichten? Da gibt es doch allerhand zu erzählen. Gerade hier in der märkischen Streusandbüchse wachsen mehr als genug dieser anspruchslosen Bäume. Aber einige Exemplare schaffen es auch bis in die hohen Berge. Schließlich sind die letzten Gehölze in Bergregionen die Latschen-Kiefern. Insgesamt soll es mehr als 100 verschiedene Kiefernarten geben. Siehe Wikipedia!

 Weil die Kiefer sich auch dem Wind und dem Licht hingeben kann, ist ihr Wuchs nicht immer ganz gerade. Sehr zum Ärger der Förster und der Holzindustrie. Die Bonsai-Jünger freut es. Schließlich kann man, dank dieser Eigenschaft, aus den Kiefern die eigenartigsten Figuren formen.

 Im Volksmund hieß die Kiefer früher oft feuer- oder Fackelbaum. Dank des harzreichen Holzes brennt sie sehr gut. Der Kienspan ist ein etwa fingerdicker langer Span aus Kiefernholz, der getrocknet wurde. In Harz oder Pech getaucht verschaffte er den armen Leuten im Dunkeln etwas Licht. Aus dickeren Stücken wurden dann die Kienfackeln für die Reicheren hergestellt.

Wenn die Not mal wieder allzu groß war, haben die Menschen sogar aus der inneren, feuchten Rindenschicht eine Art Mehl gewonnen und sogenanntes Kiefernbrot gebacken. Ich glaube, das muss ich nicht ausprobieren.

Um sich etwas Gutes zu tun, reicht schon ein Spaziergang im Kiefernwald. Die Ausdünstungen der Bäume beleben die Bronchien und erleichtern das Abhusten. Wer erkältet ist, der sollte es vielleicht einmal mit einem Vollbad aus Kiefernsprossen versuchen. Dazu werden Kiefernspitzen etwa 10 Minuten lang bei geschlossenem Deckel gekocht. Das Ganze wird dann durch ein Sieb ins Badewasser gegossen.


Quelle: Bernd Kasper / pixelio.de

16.8.12

Kräuter im August



Jetzt ist es wieder an der Zeit, mit dem Kräutersammelkorb loszuziehen. Einige der Pflanzen brauche ich für den Eigenbedarf, andere wieder für meinen Shop.

Dazu gehören unter anderem Beifuß, Brennnessel, Gänsefingerkraut, Hirtentäschel, Lavendel, Schafgarbe, Spitzwegerich, Thymian und Wermut. Einen vollständigen Sammelkalender für den Monat August findet man unter heilkraeuter.de.

Was man mit dem Lavendel alles so anfangen könnte, habe ich übrigens auf experto beschrieben.


Ich habe mir inzwischen angewöhnt, mein Sammelgut im Liegen zu trocknen. Dafür spanne ich alte Laken an einem schattigen Ort auf und lege die Kräuter darauf. Allerdings ist es wichtig, vor allem bei größeren Mengen, dass man sie regelmäßig wendet.

Zuerst habe ich das nur mit relativ kurzen Pflanzen gemacht, weil die sich nicht schön bündeln lassen. Die längeren Stängel habe ich früher auch ganz klassisch in Bündeln an die Decke gehängt. Da hat man dann keine Arbeit mit dem Wenden, aber wenn die Bündel zu dick sind, und der Sommer nicht besonders warm, dann kommt es schon mal vor, dass die ganze Sache zu Schimmeln anfängt.

Seit mir das einmal passiert ist, ziehe ich die horizontale Trockenmethode vor. Das macht zwar etwas mehr Arbeit, aber man behält den Überblick.

Wenn alles gut trocken ist, was man am Rascheln der Kräuter erkennt, kommen die Stängel oder die Blätter in saubere, gut verschließbare Kartons und werden in einem trockenen Raum aufbewahrt.

10.8.12

Es ist wirklich schade, das der Urlaub und auch sein Erholungseffekt immer so schnell vorbei ist. Wir waren in diesem Sommer in Schweden





und haben auf dem Rückweg einen Abstecher nach Rømø gemacht. Das ist unsere Lieblings-Nordsee-Insel in Dänemark.


Insgesamt sind wir in diesem Urlaub 3.333 km gefahren und hatten trotzdem eine ganze Menge Spaß.


6.7.12

Sommerträume

Während draußen Regen und Hagel die Welt verdunkeln sitze ich im Büro und sortiere meine Mails. Der Newsletter von http://www.wishcraft-online.de/ bringt mir wieder mal eine schöne Übung.

1. Wenn es mir egal wäre, was die anderen denken,
dann würde ich_______________________________

2. Wenn ich sicher sein könnte, dass es von Erfolg gekrönt ist,
dann würde ich____________________________________

3. Wenn ich den Mut dazu hätte,
dann würde ich___________________________________

4. Wenn ich absolut frei wäre,
dann würde ich___________________________________

Dazu fällt mir noch viel schneller etwas ein als wenn ich wieder die 15 Sachen suche, für die ich heute dankbar bin.

Und während ich mir so anschaue was ich geschrieben habe frage ich mich: Warum mache ich meine Sommerträume nicht wahr?

Genau in diesem Moment donnert es heftig. Jetzt bin ich verunsichert. War das nun Zustimmung oder Ablehnung?

29.6.12

Unkonventionelle Methoden im Hühnerstall


Ich habe es geahnt!
Aber eigentlich hätte ich es wissen müssen. Es passiert ja schließlich fast jedes Jahr. Meister Reineke hat vor einigen Tagen wieder einmal zugeschlagen. Und etliche meiner Hühner sind seine Oper geworden! Da hilft es auch nicht, dass das Buch „Reineke Fuchs“ von Franz Fühmann in meiner Kinderzeit zu meinen absoluten Favoriten zählte.

Günter Escher  / pixelio.de

Immerhin stehen bei Füchsen laut Wikipedia die Mäuse an erster Stelle auf der Ernährungsliste. Ich selbst habe mehr als einen Fuchs beim Tanz um das Mauseloch auf der Wiese beobachtet und mich an seinen eleganten Bewegungen erfreut. Warum er gerade jetzt so erpicht auf meine Hühner ist, findet man bei Wikipedia auch. Zitat: „Haushühner, Hausgänse, Hausenten werden vor allem in der Jungenaufzuchtszeit erbeutet, da die Fuchsfamilie in dieser Zeit einen hohen Nahrungsbedarf hat und 1 kg Huhn etwa so ergiebig ist wie 50 Feldmäuse.“
Vollkommen emotionslos könnte man seinen Übergriff also schon irgendwie verstehen. Aber musste er ausgerechnet auch mein zahmes Lieblingshuhn fressen? Das ist nicht fair! Außerdem bin ich verantwortlich für mein Federvieh und habe versprochen, es zu versorgen und zu beschützen. So muss ich halt Gegenmaßnahmen ergreifen.
Ein erprobtes Mittel ist das Hühnerradio.

Hühnerradio???

Ganz einfach: Ich stelle ein altes Radio in den Hühnergarten und lasse es den ganzen Tag laufen. Irgendwann habe ich alle Sender einmal durchprobiert und festgestellt, dass die Hühner dummerweise bei BB Radio die meisten Eier legen. Mein Lieblingssender ist ja Radio 1, aber was tut man nicht für das Wohlbefinden seiner Tiere! Bis jetzt hat es jedenfalls geholfen. Die Eierproduktion ist voll zufriedenstellend und der Fuchs ist weggeblieben.