Eine wahrhaft märchenhafte Zeit durfte ich wieder in der diesjährlichen Schreibwerkstatt im Kloster Stift zum Heiligengrabe verbringen.
Kerstin Morling nahm alle Teilnehmer sanft an die Hand und führte uns sozusagen direkt ins Märchenland. Dabei entstanden ganz tolle und anrührende Geschichten.
Meine Quintessenz zum Thema Baba Jaga fiel übrigens so aus:
Triffst du im Wald allein
ein Haus mit Hühnerbein
- geh nicht hinein.
Und überhaupt ... das Klostergelände ist auch schon allein irgenwie märchenhaft.
25.8.14
15.8.14
Zucchinikuchen
Manchmal hat man das Gefühl, dass man sich nur umzudrehen braucht und schon wachsen die Zucchini, als würden sie dafür bezahlt.
Was macht man denn nun mit so einem Riesenexemplar, wenn man keine Lust auf gefüllte oder geschmorte Zucchini hat?
Dazu braucht man nur:
Mann kann den Teig auch in eine Kastenform füllen. Mir ist das als "runde Sache" aber lieber.
Und kommt für 50 Minuten bei 175 Grda in den Ofen. Danach bleibt es noch 10 Minuten drin um "nachzureifen".
Ok. besonders hoch ist er nicht gegenagen. Aber er ist total lecker und saftig!
Mann kann dann alles noch mit Glasur versehen oder Puderzucker darauf stäuben. Aber eigentlich kann der Kuchen so bleiben wie er ist. (Der wird sowieso nicht alt)
Noch mehr essbare Ideen gibt es hier!
P.S. Übrigens die Mehrzahl von Zucchini ist Zucchini - sagt der Duden. Ob das wohl daran liegt, dass man mit einer Pflanze eine ganze Familie über den Sommer hin ernähren kann?
Was macht man denn nun mit so einem Riesenexemplar, wenn man keine Lust auf gefüllte oder geschmorte Zucchini hat?
Ganz einfach: Zucchinikuchen
Dazu braucht man nur:
- 3 Tassen geraspelte Zucchini (bei großen Exemplaren die Kerne vorher entfernen)
- 3 Tassen Mehl
- 1 Päckchen Bachpulver
- 1 1/2 Tassen Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- 1 Tasse gemahlene Haselnüsse
- wer mag noch etwas Zimt
Mann kann den Teig auch in eine Kastenform füllen. Mir ist das als "runde Sache" aber lieber.
Und kommt für 50 Minuten bei 175 Grda in den Ofen. Danach bleibt es noch 10 Minuten drin um "nachzureifen".
Ok. besonders hoch ist er nicht gegenagen. Aber er ist total lecker und saftig!
Mann kann dann alles noch mit Glasur versehen oder Puderzucker darauf stäuben. Aber eigentlich kann der Kuchen so bleiben wie er ist. (Der wird sowieso nicht alt)
Noch mehr essbare Ideen gibt es hier!
P.S. Übrigens die Mehrzahl von Zucchini ist Zucchini - sagt der Duden. Ob das wohl daran liegt, dass man mit einer Pflanze eine ganze Familie über den Sommer hin ernähren kann?
17.7.14
In der Jahresmitte
Wer hätte das gedacht? Die Hälfte des Jahres ist schon wieder vorbei. Die kleinen Hühnerküken bekommen ihre ersten Federn, die ersten Kartoffeln und Zucchini sind geerntet, die ersten Rosen schon verblüht.
Endlich istt der Sommer angekommen und dünkt uns auch gleich wieder zu warm. DenMenschen kann man es auch nicht recht machen. Regnet es, maulen wir. Ist es heiß, stöhnen wir über die hohen Temperaturen.
Nichts desto trotz ist es Zeit innezuhalten und zu sauen, was man bisher in diesem Jahr so alles erreicht hat.
Wie ist es denn so mit der Verwirklichung der Pläne vorangegangen? Ich bin jedenfalls immer noch keine Millionärin. Auch wenn ich inzwischen mein viertes eBook veröffentlicht habe und am Fünften schreibe. Pläne für Nr. 6 und ein ganz anderes Buchprojekt gibt es auch.
Allerdings habe ich meine Bloggs ganz schön vernachlässigt. Und die Wiese im Vorgarten sollte auch mal wieder gemäht werden. Das Unkraut (Verzeihung Wildkraut) im Garten ist auch nicht zu übersehen. Irgendwie nimmt man sich halt doch immer zu viel vor.
Mal schauen, ob sich die zweite Jahreshälfte besser organisieren lässt.
Ronny macht es bei diesem Wetter genau richtig!
Endlich istt der Sommer angekommen und dünkt uns auch gleich wieder zu warm. DenMenschen kann man es auch nicht recht machen. Regnet es, maulen wir. Ist es heiß, stöhnen wir über die hohen Temperaturen.
Nichts desto trotz ist es Zeit innezuhalten und zu sauen, was man bisher in diesem Jahr so alles erreicht hat.
Wie ist es denn so mit der Verwirklichung der Pläne vorangegangen? Ich bin jedenfalls immer noch keine Millionärin. Auch wenn ich inzwischen mein viertes eBook veröffentlicht habe und am Fünften schreibe. Pläne für Nr. 6 und ein ganz anderes Buchprojekt gibt es auch.
Allerdings habe ich meine Bloggs ganz schön vernachlässigt. Und die Wiese im Vorgarten sollte auch mal wieder gemäht werden. Das Unkraut (Verzeihung Wildkraut) im Garten ist auch nicht zu übersehen. Irgendwie nimmt man sich halt doch immer zu viel vor.
Mal schauen, ob sich die zweite Jahreshälfte besser organisieren lässt.
Ronny macht es bei diesem Wetter genau richtig!
13.7.14
Unterwegs
In der letzen Woche habe ich mit meiner Hockergymnastikgruppe vom SV Drehscheibe einen Ausflug nach Berlin unternommen. Das war vielleicht ein Spaß. Einige der Damen waren seit der Wende nicht mehr mit dem Zug gefahren. Die eine oder Andere hatte sich bisher im Leben erfolgreich um das fahren mit der Rolltreppe gedrückt. In den Spandau Arkaden blieb ihnen aber nichts anderes übrig, wenn sie von einer Etage zur anderen wollten. Allgemeines Fazit: So schlimm ist es gar nicht ... und man sollte sich auch im Alter noch trauen und etwas Neues ausprobieren. Für die nächsten Ausflüge gibt es übrigens schon eine ganze Menge Ideen. Mal sehen, wann wir uns wieder auf Reisen begeben.
6.7.14
Qi Gong auf der Wiese
Ich habe nicht nur an der bundesweiten Aktion »Qi Gong im Park« erfolgreich teilgenommen, sondern inzwischen auch meinen ersten Workshop »auf der Wiese« absolviert. Das Feedback der Teilnehmer war richtig gut und Sport mich an weiter zu machen.
Auf dem Plan standen einige Übungen der 18-Form, einige Gehübungen und die 5-Elemente-Übung. Für die Mittagspause hatte ich Suppe gekocht und Ronny und Fina brachten eine Einlage im Hundefrisbee. Wer Lust hatte, der konnte sich außerdem auch noch im Bogenschießen ausprobieren.
Auf einem der Feedback-Bögen stand dann unter: Was wünsch ihr euch noch so?
Qi Gong mit Bogenschießen. Na das muss ich mitr noch einmal richtig durch den Kopf gehen lassen.
Auf dem Plan standen einige Übungen der 18-Form, einige Gehübungen und die 5-Elemente-Übung. Für die Mittagspause hatte ich Suppe gekocht und Ronny und Fina brachten eine Einlage im Hundefrisbee. Wer Lust hatte, der konnte sich außerdem auch noch im Bogenschießen ausprobieren.
Auf einem der Feedback-Bögen stand dann unter: Was wünsch ihr euch noch so?
Qi Gong mit Bogenschießen. Na das muss ich mitr noch einmal richtig durch den Kopf gehen lassen.
14.4.14
Aus der Küche: Dänisches Wurzelgemüse
Mein Lieblings-Supermarkt bietet
gerade dänisches Wurzelgemüse zu einem sehr angenehmen Preis an. Ich liebe
Wurzelgemüse und ich liebe Dänemark. Das erscheint mir als zwei ausrechnend
gute Gründe, um sich mal näher mit dieser Tüte zu befassen. Die ist (igitt-igitt)
aus Plaste und hat auf der Rückseite zwei Rezeptvorschläge. Da kann ich dann
trotz aller ökologischen Bedenken nicht widerstehen und muss das ganze mit nach
Hause nehmen, um die „im Ofen gebackene Wurzelgemüsemischung“ auszuprobieren.
Gesagt, getan. In der Tüte sind
Möhren, Rote Beete, Pastinaken und Petersilienwurzeln. Die Arbeitsanleitung
lautet: Alles schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Roten Beete soll man 5
min in kochendem Wasser blanchieren und dann abtropfen lassen. Blanchieren ist
mir zu umständlich. Ich koche sie einfach kurz. Geht sicher auch. Irgendwie ist
mir zu wenig Möhre dabei und ich packe noch zwei aus meinem Vorrat dazu.
Als Sud oder wie man das auch immer
nennen soll, werden 2 Esslöffel Olivenöl mit 3 Esslöffel Honig (in der Mikrowelle
verflüssigt) vermengt. Dazu soll noch der Saft von einer Apfelsine. Da haben
wir den Salat! Ich habe keine Apfelsine.
Während ich noch darüber nachgrüble,
dass da tatsächlich Apfelsine und nicht Orange steht, fällt mir die Lösung ein.
Ich habe zum Kuchenbacken eine Dose Ananas aufgemacht. Davon ist noch Saft
übrig. Dann muss der eben genügen. Also eine halbe Tasse Ananassaft dazu. Und noch Salz und Pfeffer. Alles
in eine Auflaufform und gut durchmengen. Schnell noch in
den Garten um die erforderlichen 8 Stängel Thymian zu holen und alles für 45
Minuten in den Ofen.
Das Ganze ist echt lecker! Das
nächste Mal kommen da aber auf alle Fälle noch Zwiebeln und Knoblauch ran.
Schließlich sind die im weitesten Sinne des Wortes auch „Wurzeln“.
11.4.14
Da mache ich doch mit - und lade alle Interssierten ein!
Qigong im Park Sommeraktion
Wollten Sie schon immer mal Qigong unter kundiger Anleitung
kennenlernen? Nehmen Sie das Angebot der Deutschen Qigong Gesellschaft
e.V. wahr!
Mitglieder der Deutschen Qigong Gesellschaft bieten seit 2008 jährlich
im Frühling und im Sommer unter dem Motto "Qigong im Park" an
ausgewählten, schönen Plätzen in verschiedenen Orten Deutschlands die
kostenfreie Möglichkeit, Qigong zu üben. Sie können einfach mitmachen
und so die wohltuende Wirkung von Qigong am eigenen Leib erfahren.Unser erster Termin:
Samstag, 3.Mai 2014
10:00 - 11:00 Uhr
auf der Wiese neben der Gaststätte Hainholz (in Pritzwalk)
7.1.14
Pflanzen 2014 - Aus dem Newsletter des Botanischen Garten Berlins
Jedes Jahr werden Pflanzen auserkoren, um auf ihre Bedeutung
hinzuweisen.
Zum Baum des Jahres wurde die Traubeneiche (Quercus petraea)
gewählt, die natürlich an vielen Stellen im Botanischen Garten gezeigt wird.
Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) ist die Blume des Jahres und bei uns im
Sumpf- und Wasserpflanzen-garten zu finden.
Im Arzneipflanzengarten (und weiteren Stellen) wachsen die
Heilpflanze 2014 (Anis; Pimpinella anisum), die Arzneipflanze 2014
(Spitzwegerich; Plantago lanceolata) und die Giftpflanze des Jahres
(Maiglöckchen; Convallaria majalis).
Die Elfenblume (Gattung Epimedium) wird zur Staude des
Jahres gehuldigt und wächst in der Art Epimedium alpinum am Fuße der Alpen in
der Pflanzengeographie und Epimedium pinnatum im System der krautigen Pflanzen.
Der Kaktus des Jahres ist dagegen im Kakteengewächshaus zu finden
(Weihnachtskaktus, Schlumbergera truncata.)
Der Blattlose Widerbart (Epipogium aphyllum) ist die
Orchidee und der Tiegelteuerling (Crucibulum laeve) der Pilz des Jahres.
Flechte und Moos 2014 sind die Landkartenflechte (Rhizocarpon geographicum) und
das Wimpernhedwigsmoos (Hedwigia ciliata).
Quelle: Newsletter Botanischer Garten Berlin Ausgabe Januar
3.1.14
Vorgesorgt
Früher habe ich eigentlich in jedem Jahr meine Dahlien
vergessen. Regelmäßig sie die dem Frost zum Opfer gefallen. Seit ich mir jedoch
einige einmal aus Samen gezogen habe, passe ich immer gut auf sie auf.
Inzwischen ruhen sie auch schon wieder wohlbehalten im Keller.
Und weil mir aufgefallen ist, dass ich Pflanzen, die ich
selber ziehe, viel mehr Aufmerksamkeit widme, als den "anonymen"
Samen aus dem Baumarkt, sammle ich in jedem Jahr mehr und mehr Samen. der wird
getrocknet und in beschrifteten Gläser aufbewahrt. Längst bleibt es nicht mehr
bei Ringelblume und Tagetes. Königskerze, Malve und viele andere Blumen sind
dazu gekommen. Natürlich auch Kürbis, Zierkürbis und weiteres Gemüse.
So wird meine Samen-Sammlung von Jahr zu Jahr immer größer.
Heuer gehören zum ersten Mal auch Tannen und Douglasien zur Ausbeute. Daraus Pflanzen
zu ziehen, soll nicht ganz einfach sein. Mal sehen ob es was wird. ich bin
jetzt schon ganz gespannt.
17.11.13
Gedanken ordnen
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und alles wird ruhiger. Das ist die Bildunterschrift, die ich für mein Novemberbild auf www.cornus.de gewählt habe.
Wird es das wirklich?
Ich habe eher den Eindruck, dass sich alles noch ein bisschen schneller dreht. Mir strömen zig Ideen zu. Ich könnte ganz viele Sachen anfangen ... und wenig zu Ende bringen, weil immer etwas Neues ruft.
Ich habe eine Firmenseite für Senlin auf Facebook eingerichtet, bin ständig auf der Fläche um Grünes zu schneiden und habe schon Termine fürs Weihnachtsbasteln ausgemacht.
In meinem Kopf schwirren Projekte für eBooks, für Kalender, ein neues Layout für cornus.de und eine ganz neue Geschäftsidee. Da muss ich wohl aufpassen, dass ich mich nicht verzettle.
Wie gut, dass es den Hund gibt, der seinen morgendlichen Spaziergang einfordert. Das ist die Zeit, die ich nutze um meine Gedanken zu ordnen. Mit von der Partie sind: Zettel und Stift für spontane Ideen, Handy und Kamera für Momentaufnahmen, Leckerlies für den Hund und manchmal auch eine meiner Katzen.
Der kühle Novemberwind vertreibt den letzten Rest Müdigkeit und meist auch die trüben Gedanken. Und da ich Spaziergänge im Nebel gar nicht schlimm finde, gibt es nichts Besseres als einen morgendlichen Spaziergang um in den Tag zu starten.
29.8.13
Das N ist weg
Zugegeben ich schreibe nicht wenig und hämmere dabei kräftig auf meiner Tastatur umher. Jetzt habe ich festgestellt, dass die Taste für das N keine Beschriftung mehr hat. Das heißt doch wohl, dass dieser Buchstabe am meisten angeschlagen wird? Ist das echt so?
Nörgelnde Nachteulen nutzen nicht nur namhafte Nachschlagewerke.
Nicht nur neue Nadeln nähen Nützliches.
Nette Nachbarn nennen naseweisen Nachwuchs nicht negativ.
Nörgelnde Nachteulen nutzen nicht nur namhafte Nachschlagewerke.
Nicht nur neue Nadeln nähen Nützliches.
Nette Nachbarn nennen naseweisen Nachwuchs nicht negativ.
26.8.13
Schlafes Kinder
Weil ich für meine Artikel immer mal wieder Fotos brauche, hat sich auf meiner Festplatte ein Wust von Bildern angesammelt. Letzte Woche ging kein Weg mehr daran vorbei. Ich musste sie endlich mal sortieren, sonst würde ich bald mehr Zeit mit dem Suchen der Grafiken verbringen als mit dem Schreiben.
Zuerst musste aber ein passendes Archivierungsprogramm gefunden werden. Das war gar nicht so einfach. Schließlich sollte es natürlich auch kosten. Nach zig erfolglosen Versuchen (herunterladen, installieren, ausprobieren, deinstallieren - so kann man seine Zeit auch verbringen) habe ich mich dann für Picasa entschieden. Diese Version wird auf dem Rechner installiert, und wenn man es geschafft hat, allen seinen Foto Keywords zu verpassen, findet man wirklich alles wieder (egal, in welchem Ordner die Bilder liegen). Das hat den Vorteil, dass ich einfach alles von der Kamera in einem Ordner mit dem entsprechenden Datum übertragen kann und nur die passenden Begriffe verteile und die Arbeit ist erledigt. So weiß ich auch immer noch - wann ich welche Bilder geschossen habe. Naja - absolut perfekt ist es nicht. Aber ich kann damit umgehen und "es kostet nix".
Beim Keyword verteilen tauchte natürlich oft das Wort Katze auf. Ich war schon erstaunt, was sich im Laufe der Zeit so an Katzenfotos angesammelt hat. Und vor allem wo die immer schlafen! Hier eine kleine Auswahl:
Zuerst musste aber ein passendes Archivierungsprogramm gefunden werden. Das war gar nicht so einfach. Schließlich sollte es natürlich auch kosten. Nach zig erfolglosen Versuchen (herunterladen, installieren, ausprobieren, deinstallieren - so kann man seine Zeit auch verbringen) habe ich mich dann für Picasa entschieden. Diese Version wird auf dem Rechner installiert, und wenn man es geschafft hat, allen seinen Foto Keywords zu verpassen, findet man wirklich alles wieder (egal, in welchem Ordner die Bilder liegen). Das hat den Vorteil, dass ich einfach alles von der Kamera in einem Ordner mit dem entsprechenden Datum übertragen kann und nur die passenden Begriffe verteile und die Arbeit ist erledigt. So weiß ich auch immer noch - wann ich welche Bilder geschossen habe. Naja - absolut perfekt ist es nicht. Aber ich kann damit umgehen und "es kostet nix".
Beim Keyword verteilen tauchte natürlich oft das Wort Katze auf. Ich war schon erstaunt, was sich im Laufe der Zeit so an Katzenfotos angesammelt hat. Und vor allem wo die immer schlafen! Hier eine kleine Auswahl:
12.8.13
Mädesüß die zweite
Natürlich musste ich das mit der Mädesüß-Bowle ausprobieren.
Es war gar nicht so einfach noch einige ansehnliche Blüten
für meinen „Feldversuch“ zu finden. Die habe ich zuerst mühsam von den kleinen
schwarzen Käfern befreit. Dann kamen sie kopfüber in einen Glaskrug mit
einer kleinen Flasche Weißwein und mussten den restlichen Tag im Kühlschrank verbringen. Abends habe
ich dann das Ganze noch mit etwas Sekt aufgefüllt. Und dann habe ich vorsichtig
gekostet.
Kein Zucker?
Weil ich es meistens sowieso nicht so süß mag, habe ich auf
den Zucker verzichtet. Mädesüß riecht nämlich, ganz genau so, wie es der Name
verspricht, schon an und für sich süß. Ich konnte auch nicht sagen, dass meine
Bowle zu herb schmeckte. Allerdings hatte ich mir irgendwie mehr versprochen. Vielleicht
lag es auch an der Dosierung, aber ich hätte mir alles etwas intensiver
gewünscht. Zumindest hatte der Duft das versprochen. Natürlich schmeckte das Gebräu
nach Mädesüß. Aber das tat es erst im Abgang, wie der Weinkenner (der ich nicht
bin) es benennen würde.
Fazit:
Hm. Ich sollte es im nächsten Jahr noch mal probieren und
meine Rezeptur überdenken. Vielleicht doch etwas Zucker? Oder Honig? Oder Zitrone?
Die Wirkung:
Ich fand die ganze Sache ziemlich stark. Obwohl ich pro
Abend nur ein Glas getrunken hatte, war mir schön warm und ich habe recht wild
und bunt geträumt. Das kann natürlich daran liegen, das Mädesüß (so wird es in
einem meiner vielen Kräuterbücher beschrieben) ein altes Zauberkraut ist. Immerhin
sollen die Hexen es benutzt haben, um sich mittels des berauschenden Duftes von
ihrem physischen Körper zu trennen.
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