9.2.11

Auf der Suche nach dem Frühling

Vor einigen Tagen bekam ich von meiner Freundin aus der Stadt eine SMS mit der Frage ob die Schneeglöckchen schon blühen.

Da hatte es mich mal wieder einmal kalt erwischt. Natürlich hätte ich mich rausreden können. Das Wetter war ja so häßlich. Da macht es gar keinen Spaß durch den Garten zu streifen. Aber die ehrliche Einsicht war: vor lauter Arbeit hatte ich mal wieder vergessen mich um das Wesentliche zu kümmern. Nämlich um das Leben selbst.

Und was ist zu dieser Jahreszeit wichtiger als alles Andere? Genau! Die ersten Anzeichen des herannahenden Frühlings darf man nicht verpassen. Also machte ich mich auf die Suche.

Und obwohl die Prignitz ein ziemliches Frostloch ist, kann ich voller Erfolg von meinen Ergebnissen berichten: Die Schneeglöckchen sind draußen, die Winterlinge blühen in unwahrscheinlichen Gelb, die Weidenkätzchen sind aufgebrochen, die Knospen der Kornelkirsche scheinen zum Platzen dick und die Katzen rollen sich vor lauter Vergnügen auf dem Hof. Nun mag mir noch sagen wer was auch immer will: ich bin überzeugt! Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Auch wenn draußen gerade mal wieder Minusgrade in der Nacht herrschen.

1.2.11

Mein Lieblingsgartenbuch

Garten2Null hat zur Blogparade zum Thema "Mein Lieblingsgartenbuch" aufgerufen.

"Prima Idee" waren meine ersten Gedanken.
"Das ist gar nicht so einfach" folgte dann gleich darauf.

Wie soll man sich nur entscheiden bei gefühlten 10 Metern Gartenliteratur?

Also welches Buch hole ich immer wieder hervor wenn es zur Sache geht?
Naja für welche Richtung entscheide ich mich denn erst einmal?

Schöne und reich illustrierte Bücher gibt es jede Menge.
Welches bietet aber echten Mehrwert - wie die Marketinger sagen würden.

Und wie ich so die Buchrücken inspiziere fällt mir ein recht abgegriffener Buchrücken ins Auge.
Genau das ist es!!!

Hier also mein Lieblingsgartenbuch.

Franz Böhmig
Rat für jeden Gartentag
Ein praktisches Handbuch für den Gartenfreund
Bildideen und Zeichnungen von Hans Preusse (die sind echt lustig - meine Anmerkung)
Neumann Verlag
1970

Der Rat für jeden Gartentag richtet sich mehr an den praktischen Gemüsegärtner als an den Gartengestalter. Obwohl auch solche Hinweise nicht fehlen.
Monat für Monat werden die Gartenaufgaben aufgelistet, beschrieben und mit erklärenden und auch witzigen Zeichnungen aufgelockert. Auf Allgemeines folgen Gemüsegarten, Obstgarten und Ziergarten. Alles leicht verständlich und auch für Anfänger nachzuvollziehen.
Mein Exemplar stammt übrigens vom Flohmarkt. Ich habe meine Mutter lange Zeit um ihr Buch beneidet (sie hat es mir nur geborgt und immer wieder zurück gefordert) und war mächtig stolz als ich es vor etlichen Jahren in meine Gartenliteratur einreihen konnte. Um so mehr freue ich mich das man es inzwischen u.a. auch bei Amazon wieder erhalten kann.

Noch ist das Wetter zu kalt zum Gärtnern.
Fröhliches Schmökern allen Leseratten.

Conny


Übrigens kam ich vor kurzen auch auf dei Idee mich mit meinen Gartenbüchern zu beschäftigen: schaut mal

23.1.11

Schon wieder ein neuer Anfang

Manchmal scheint das Leben nur aus neuen Anfängen zu bestehen. Inzwischen ist Januar 2011. Bosco ist Vergangenheit. Ronny (ebenfalls aus dem Tierheim Malchow) ist Gegenwart. Mal schauen was das Jahr so bringt. Immerhin hatte ich schon einige gute Bücher in den Händen. Frei nach Ben Sherwood aus dem Buch „Wer überlebt?“ habe ich da eine tolle Zusammenfassung:

Was wir nicht überleben können:
(oder die Dreier-Regel)

3 Monate ohne Zuwendung und Liebe
3 Wochen ohne Nahrung
3 Tage ohne Wasser
3 Stunden ohne Obdach unter extremen Bedingungen
3 Minuten ohne Luft
3 Sekunden ohne Lebensmut und Hoffnung


Wer sich das ausdrucken möchte - als PDF unter
http://www.cornelia-wriedt.de/7.html

16.2.09


Zur Erinnerung an das Frühjahr 2009.

Von wegen in Ruhe Gartenkataloge ansehen, Pflanzen bestellen und lange Waldspaziergänge im Schnee mit dem Hund machen.

Statt dessen hat es uns kalt erwischt.

Es war uns schon klar, dass wenn man sich einen alten Hund aus dem Tierheim holt, man nicht damit rechnen kann, dass er ewig lebt. Aber wir hatten nicht gedacht, dass es so schnell geht.


Also hier das offizielle Statement:


Am Freitag, den 13.02. mussten wir unseren Bosco nach kurzer schwerer Krankheit auf die letzte Reise schicken.
Nach überraschend auftretenden Herzproblemen kam es im Laufe einer Woche zur vollständigen Lähmung aller Gliedmaßen. Als er dann auch noch starke Schmerzen bekam, war es an der Zeit Abschied zu nehmen.


Wir sind unendlich traurig, aber auch dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften. Er war ein toller Hund.

15.1.09

Neuer Anfang

Alles neu - macht in diesem Fall nicht der Mai sondern der Januar.

D.h. raus mit den alten Beiträgen und fürs neue Jahr wird vorgenommen hier regelmäßiger zu schreiben.

Einzig um das Zwiebelkuchenrezept tut es mir leid:
Das werde ich retten - denn jetzt ist noch eine gute Jahreszeit um solche Schlemmerei zu backen.
Einfach Pizzateig (mit Hefe) aus einem Kochbuch. Dann 1 kg Zwiebeln schälen und kleinschneiden (Habe ich vielleicht geweint!) Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln dazu geben. Dann habe ich noch eine scharf eingelegte Knoblauchzehe klein geschnitten und ebenfalls untergerührt. Nach zehn Minuten kommt noch ein vorher in Milch eingeweichtes, gut ausgedrücktes Brötchen hinzu, das auch mit gedünstet wird. Alles dauert ungefähr 15 Minuten. Inzwischen werden 100 Gramm geriebener Käse, 2 Eier, 1/8 l Sahen, 1 Teelöffel Salz und ½ Teelöffel Kümmel miteinander verrührt. Das wird mit den gedünsteten Zwiebeln vermengt und auf den Teig gegeben.
Sowas von lecker – ich kann mich nur wiederholen.

Was macht man sonst im Garten:
Na klar - Kataloge wälzen!
Für alle Kräuterfans habe ich einen tollen Tipp: www.ruehlemanns.de

Gartenbücher lesen steht bei mir z.Z. auch ganz hoch im Kurs.
Für alle die außergewöhnliche Gartenpläne suchen: Patricia Monaghan "Mein Magischer Garten" Planung - Rituale - Pflanzen
In diesem Buch steht auch ein Satz den ich mir unbedingt auf meine Fahnen schreiben muss: (ich tu mich nämlich immer sehr schwer mich von Pflanzen - hauptsächlich Bäumen - die liebe ich ja - zu trennen, wenn sie zu groß oder nicht mehr passen krank oder ... sind)
Wenn wir den Plan der Natur ändern, müssen wir Verantwortung dafür übernehmen, daß die Umgebung, die wir geschaffen haben, überleben kann.